| Die Bahnhofstraße - großes
Eingangstor zur Innenstadt |
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| Die Stärken |
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| Wie der Name schon sagt, gehört zu den
wesentlichen Stärken der Rosenheimer Bahnhofstraße ihre hervorragende
Verkehrsanbindung. Letztendlich gibt ihr ja der Hauptbahnhof, über
den unzähligen Menschen in den letzten Jahrzehnten den Zugang zur
Rosenheimer City bekamen, den Namen. Auch wurde bei der Sitzung das
durchaus dichte ÖPNV-Netz im Bereich der Busse hervorgehoben. Was
zu den Stärken zählt, wird später auch noch bei den Schwächen
benannt. Die Bahnhof-straße ist eine stark befahrene, hochfrequentierte
Zufahrtsstraße. Die Straße ist also mit dem Auto gut erreichbar,
außerdem gibt es dort zahlreiche Parkplätze, die Parkfläche
bei C&A und das Parkhaus P2 unter dem angrenzenden Salinplatz. Auch
wurde der sehr gute Mix hervorgehoben, der sich aber in diesem Falle
nicht nur auf den Handel, sondern auch auf Dienstleister, Ärzte,
Apotheken etc. bezog. Ganz wesentlich betont wurde auch die hohe Frequenz
an Fußgängern, die aus verschiedenen Gründen die Straße
nutzen. Nicht zuletzt sei dabei wieder auf den nahen Hauptbahnhof verwiesen.
Auch eine Anzahl gastronomischer Betriebe im Einzugsbereich der Bahnhofstraße
wurden genannt. Die Anwohner, Händler und Dienstleister der Straße
wiesen dann noch auf einen Umstand hin, der zwar existiere, aber nicht
ausreichend hervortrete: Es gebe zahlreiche attraktive Häuser mit
renovierten Fassaden und auch die Tatsache, dass die Straße durchaus
einen kleinen Boulevard-Charakter habe (durch die Freisitze der Gastronomie
angesichts hochfrequentierter Fußgänger- und Autobewegungen)
solle auf jeden Fall zu den Stärken der Straße gerechnet
werden. |
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| Die Schwächen |
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| Zwar wurde bei den Stärken allgemein
die hohe Pkw-Frequenz erwähnt, allerdings wurde bemängelt,
dass die Lage nicht gleichzeitig verkehrsberuhigt ist. Um eine höhere
Aufenthaltsqualität zu gewährleisten und den Boulevard-Charakter
auch leben zu können, sei es wichtig, den Lärmpegel zu senken.
Man wünsche sich mehr Kurzparkzonen und eine Ausweitung der Gehwege,
die insbesondere im Bereich der Volksbank und im unteren Bereich der
Straße allgemein zu schmal seien. Die größte Schwäche
des Quartiers scheint allerdings zu sein, dass mit der Verlagerung von
K&L ein Magnet am Ende der Bahnhofstraße weggefallen ist.
Der Leerstand hat die Frequenz stark herunter gedrückt. Es wurde
bemängelt, dass am anderen Ende der Bahnhofstraße - also
quasi nach C&A und den gastronomischen Einrichtungen bis hin zum
Bahnhof - nichts mehr folgt, was das Verweilen und die Neugier der Passanten
gewährleisten könnte. Auch wurde bedauert, dass es kaum Anreize
gibt, die Straße am Abend (außer um einen Besuch bei McDonalds
zu machen) aufzusuchen. |
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| Ziele und Maßnahmen |
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| In der Summe wurde also noch einmal betont,
dass es dringend notwendig sei, solche Gebäude wie das der Telekom,
sowohl von der Fassade her als auch von der Schauwerbegestaltung her
positiv zu verändern, Lücken zu schließen, Lärm
zu senken, darauf zu dringen, dass es für das alte K&L-Gebäude
eine Lösung gibt. Der Dialog mit den Verantwortlichen des Bahnhofs
und der dort angesiedelten Händlergruppe soll neu aufgenommen werden.
Auch das Bahnhofsgelände ist ein wichtiges Thema für die Bahnhofstraßengemeinschaft.
Diese tendiert da hin, dass moderne Konzepte entwickelt werden sollten.
Verwaltungsmeilen und Dienstleistungsgebäude werden im Allgemeinen
als zu unattraktiv empfunden. Die Arbeitsgruppe geht zwar ebenfalls
nicht von Einzelhandelsflächen in Größenordnungen über
5000 Quadratmetern aus, wünscht sich dennoch eine attraktive Ansiedlung
im Bereich des Bahnhofs. Auch gilt es, das "Wir-Gefühl"
in der Straße zu stärken, dies eventuell durch Wiederholung
des sehr erfolgreichen Straßenfestes. |
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| Fazit |
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| Die Bahnhofstraße ist eine der zentralen
Straßen der Innenstadt. Sie bietet viel Einkaufsmöglichkeiten
und Dienstleistungen und hat den wohl größten Boulevard-Charakter
der City. |
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