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Die Innstraße - längste Einkaufsmeile Rosenheims
 
Eine "City", eine Innenstadt besteht aus vielen einzelnen Quartieren - also Straßen, Plätzen, Einkaufs-, Arbeits- und Wohnbereichen. Die Analyse dieser Quartiere ist in diesem Jahr ein wichtiges Anliegen des Vereines City-Management. Vor allem gilt es, die Stärken der Quartiere herauszustellen und am Ende sehr konkret die Vielfalt der Einkaufsstadt Rosenheim darzustellen. Aber das Interesse gilt auch vor allem den Möglichkeiten der Weiterentwicklung und dem Ausbau der Attraktivität. Der Idealfall wäre, wenn jedes Stadtquartier seine ganz speziellen Eigentümlichkeiten hervorheben würde, um somit eine dem Quartier spezifische Identität zu entwickeln.
Heute wollen wir beispielhaft von einer Sitzung in der Innstraße berichten. Es wäre wünschenswert, wenn auch weitere Quartiere diesem Beispiel folgten.
Ende 2000 trafen sich die Mitglieder des City -Managements / IG Innstraße zu einem Arbeitsgespräch über die Situation der Innstraße. Mit Hilfe einer Meta-Plan-Analyse wurden die Stärken und Schwächen des Quartiers "Innstraße" herausgearbeitet. Zudem wurden Wünsche für die Zukunft festgehalten und Möglichkeiten eines gemeinschaftlichen Slogan diskutiert.
 
Die Stärken
 
Die Innstraße beherbergt eine Vielzahl der unterschiedlichsten Fachgeschäfte und garantiert somit eine breitgefächerte Angebotsvielfalt. Dadurch, dass die Läden und Geschäfte überwiegend inhabergeführt sind, bieten sie fachkundige und kompetente Beratung der Kunden. Einer der größten Vorteile für den bequemen Einkauf sind die zahlreich vorhandenen Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Geschäfte. Die große Anzahl der Schaufenster mit ansprechender Produktpräsentation in Kombination mit einer hohen Verkehrsfrequenz garantieren einen hohen Bekanntheitsgrad der Innstraße bei der Rosenheimer Bevölkerung als Einkaufsstraße.
 
Die Schwächen
 
Hauptsächlich das Gesamt-Erscheinungsbild der Straße ist zu bemängeln und zählt zur größten Schwäche des Quartiers. Vor allen Dingen die mangelhafte Beleuchtung und die fehlende Bepflanzung wurden als wenig anziehend bewertet. Ebenso sind die uneinheitlichen Öffnungszeiten der Geschäfte ein großes Manko.
Möglichkeiten der Verbesserung: Um den Ausbau der Attraktivität und die Stärkung des Quartiers zu ermöglichen, müssen die Schwächen behoben werden. Für die weitere Entwicklung ist eine freundliche Gestaltung der Straße als dringlichstes Ziel anzustreben. Gemeinsam organisierte Feste sowie die Verstärkung des gemein-schaftlichen Werbeauftritts könnten den Gemeinschaftssinn stark verbessern. Ebenso soll ein Einkaufsprofil entwickelt werden und ein Slogan für die gesamte Innstraße. "Die Innstraße - längste Einkaufsmeile Rosenheims". So also könnte ein Slogan in Zukunft lauten.
 
Die Maßnahmen
 
Auf einer zweiten Sitzung wurden Stärken und Schwächen, Wünsche und Aufgaben anhand der herausgearbeiteten Schwerpunkte noch einmal betrachtet. Das Erscheinungsbild der Straße soll in einem ersten Schritt durch gemeinsames Auftreten und gemeinsames Gestalten verbessert werden. Konkret wurde genannt:
Aus einem Slogan, wie zum Beispiel oben genannten, soll ein Logo entwickelt werden. Mittels des einheitlichen Schriftzuges und einer einheitlichen Farbe können die Schaufenster damit gestaltet sowie einheitliche Werbe- und Fahrradständer vor den Geschäften platziert werden. Außerdem sollen gleichartige Hinweisschilder für alle Zufahrtsstraßen entwickelt werden. Auch eine einheitliche Bepflanzung vor den Geschäften soll den Gemeinschaftssinn und die Gestaltung verbessern.
Um die Beleuchtung zu verbessern - zweiter Schwerpunkt in diesem Zusammen-hang - sollen zum Beispiel alle Bäume mit Lichterketten versehen werden. Darüber hinaus wird ein Lichtkonzept erstellt. Ein weiteres Schwerpunktthema war der Wunsch nach gemeinsamen Festen. Bereits im Jahre 2001 soll ein erstes Straßenfest mit zwei "Brennpunkten" durchgeführt werden. Dieses Fest soll von Aktionen am oder auf dem Inn begleitet werden. Und nicht zu vergessen: wenn Slogan und Logo vorliegen, soll ein Werbeprospekt mit dem Profil der Innstraße die herausgearbeiteten, unverkennbaren Stärken herausstellen.
Erst nach Verwirklichung dieses ersten Maßnahmenkatalogs will man sich weiteren Themen widmen. Wir werden über den Verlauf dieser Initiative berichten.