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Die Kaiserstraße... ein Name mit hohem Anspruch im Herzen der Stadt
 
Die Stärken
 
Hauptsächliche Stärke sei die Nähe zum Loretoparkplatz insbesondere auf Grund der Tatsache, dass dieser große Parkplatz einerseits kostenlos ist, andererseits ist er der Zugangspunkt (neben der Bahnhofstraße) zur Innenstadt. Insofern wird die Kaiserstraße von den gewerbetreibenden Anliegern als Transitstrecke, als große Zufahrts-, Durchfahrts- und Durchgangsstraße empfunden. Der Verkehrsfluss wird durch verschiedene Ampelschaltungen gestoppt, so dass viele Durchfahrende immer wieder Gelegenheit haben, die vielen Geschäfte in der Kaiserstraße zu sehen. Fußwegmäßig ist die Kaiserstraße angebunden an das Ende der Fußgängerzone, also ist sie auch Zugangsort zum Max-Josefs-Platz und Ludwigsplatz und umgekehrt, wobei die Entwicklung des Ludwigsplatzes und der Altstadt Ost als wichtige positive und belebende Elemente in der Zukunft genannt wurden. Auch das Publikum, das seinen Weg zur Stadtbibliothek sucht, findet in der Regel die Kaiserstraße. Anders als in der Bahnhofstraße reißt der Publikumsstrom in der Kaiserstraße mit dem Geschäftsschluss nicht ab. Das Nachtleben bringt erhebliche Frequenzen in die Nähe und direkt in die Kaiserstraße und steigert ihren Bekanntheitsgrad.
Der Branchenmix wird als zufriedenstellend bezeichnet, die Geschäfte in ihrem Charakter als klein, zum Teil inhabergeführt und sehr individuell ausgerichtet. Die Bausubstanz im Viertel wird als positiv gekennzeichnet, besonders weil die meisten Häuser alt sind und dadurch ein bestimmtes Flair ausstrahlen könnten. Viele der Anrainer sprechen von noch erträglichen Mietpreisen und das Viertel hat in unmittelbarer Nähe ein großes und zum Teil gehobenes Wohngebiet.
 
Die Schwächen
 
Wie in anderen Quartieren auch, erzeugt der hohe Durchfahrtsverkehr erheblichen Verkehrslärm und bringt starke Unruhe. Auch wird die Kaiserstraße vom Schwerlastverkehr benutzt und die stets durchfahrenden Krankenwagen mit eingeschalteten Signalhörnern verleihen der Straße noch zusätzlich eine schwierige Situation in Sachen Lärmemission. Eine weitere große Klage der Anrainer bezieht sich darauf, dass zu viele Aktivitäten lediglich dem Max-Josefs-Platz zugute kämen und man fühlt sich etwas ausgeschlossen vom Geschehen. Weiterhin wird die zu häufige und zu lange Sperrung der Loretowiese bemängelt, wie auch aus anderen Straßen wird der Ruf nach einem großen Veranstaltungsgelände laut, damit nicht immer die vielen wichtigen Parkplätze in der Innenstadt blockiert werden. Für die Kaiserstraße schlagen sich alle Tage, an denen die Loretowiese gesperrt ist, in erheblichen Frequenzrückgängen nieder. Die im Prinzip positive alte Bausubstanz leidet nach Auskunft der Anwohner und Gewerbetreibenden sehr häufig an einem schlechten Erscheinungsbild. Hier müsse dringend ein Gespräch mit Hausbesitzern geführt werden. Grundsätzlich herrscht die Meinung vor, dass es zu wenig Grünbereiche gibt, die Straße sei nicht besonders gut strukturiert und schlecht beleuchtet. Auch wurde der Wunsch nach Teilnahme an der Weihnachts-beleuchtung laut. In Zukunft bittet man zu prüfen, ob nicht auch die Kaiserstraße, aufgrund der Sperrung des Ludwigsplatzes, in die beiden Markttage (Frühlingsmarkt und Mantelsonntag) einbezogen werden kann.
 
Maßnahmen
 
City-Management leitet den Wunsch zur Teilnahme an der Weihnachtsbeleuchtung (wie auch von der Bahnhofsstraße, dem Esbaum, der Gillitzerstraße und der Münchener Straße ab Zitzlsperger stadtauswärts) an den Wirtschaftlichen Verband weiter. Mit der Stadtplanung wollen wir uns in Sachen Begrünung und Fahrradständer in Verbindung setzen. Es fehlen Pflanzkübel und manche der Akteure wären auch bereit, für Begrünungsmaßnahmen ein oder zwei Parkplätze aufzugeben. Insgesamt wünscht man sich mehr gemeinsame Aktionen und ebenfalls ein Beleuchtungskonzept, soweit dies hier möglich ist. Aktionsideen wurden vorgestellt, die von den Akteuren umgesetzt werden sollen.
 
Fazit
 
Wer noch eigenwillige, zum Teil sehr ambitionierte kleine Geschäfte und alteingesessene Gastronomie in Nachbarschaft zu modernsten gastronomischen Elementen finden will, für den lohnt sich ein Besuch in der Kaiserstraße allemal. Und wie gesagt: Parken in unmittelbarer Nähe ist fast immer möglich und oft sogar kostenlos. Neu ist, dass im unmittelbaren fußläufigen Bereich zur Kaiserstraße das Parkhaus "In der Schmucken" (zu erreichen am Besten über Kaiserstraße/ Ellmaierstraße oder Innstraße/Schönfeldstraße) zu finden ist. Das Parkhaus P7 gehört zu den kostengünstigsten Parkhäusern der Stadt.