Max-Josefs-Platz logo-city

Der Max-Josefs-Platz - das Zentrum im Zentrum
 
Die Stärken
 
Grundsätzlich wird von den Händlern, Gastronomen, Dienstleistern und Anwohnern der Max-Josefs-Platz als das Herz der City, als das wirkliche Zentrum in der Innenstadt empfunden. Geprägt wird dieses Zentrum von den wunderschönen Fassaden und alten Häusern und einer großen Zahl von kleinen und größeren Einzelhandelsgeschäften. Auch die abwechslungsreiche Gastronomie mit den vielen Außenwirtschaften und Straßencafés trägt zum Flair des Platzes bei.
Hinzu kommt, dass kein Durchgangsverkehr stört, denn es handelt sich um den größten Abschnitt der Rosenheimer Fußgängerzone. Entsprechend wird von den Teilnehmern der Gesprächsrunde die Ruhe zum Sitzen und Bummeln ganz wesentlich hervorgehoben. Der Max-Josefs-Platz wird als ein Ort mit hohen Besucherfrequenzen sowohl von Bürgern als auch Kunden und Touristen beschrieben, der sich durch vielfältiges Angebot (auch im Veranstaltungsbereich) auszeichnet. Auch sind hier einige wesentliche städtische Museen angesiedelt. Dies waren die wesentlichen Nennungen und außerdem wurde hervorgehoben, dass der Platz inzwischen durch das Stadtgartenamt sehr schön bepflanzt worden ist.
 
Die Schwächen
 
Bei der Abwägung der Schwächen hat bei den Teilnehmern die Parkplatzsituation eine Rolle gespielt. Man ist sich sehr wohl bewusst, dass man hier in einer Fußgängerzone handelt. Der Preis dafür ist natürlich mangelnder oder gar kein Parkraum, insbesondere für die Mitarbeiter der Gewerbetreibenden in dieser Lage. An zweiter Stelle wurde die schlechte Beleuchtung des Platzes genannt und auch hier wurde die Frage nach einem Lichtkonzept laut, das sich sowohl mit den hängenden Lampen als auch mit den Arkaden und auch den Fassaden beschäftigen soll.
Einigkeit besteht darin, dass neben flächiger Anstrahlung auch streifige Anstrahlung gestattet werden muss, auch wenn dabei manche Fassade ein wenig zergliedert wird. Immerhin finden wir am Max-Josefs-Platz noch zahlreiche vermietete oder eigen genutzte Wohnungen. Zum Thema Sicherheit wurde angefügt, dass man zwar sehr viele schöne Gestaltungen hat, manches davon aber immer wieder auch durch Vandalismus zerstört würde. Ein Sicherheitskonzept für die Nachtstunden wird auch von den Akteuren am Platz begrüßt.
Das Thema Veranstaltungen wurde kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite ist man sich darüber einig, dass es dem Platz guttut, durch Veranstaltungen belebt zu werden, auf der anderen Seite wünscht man ein begrenztes und abgestimmtes Konzept mit klaren Ansprechpartnern .
Das City-Management wird gebeten, bei der Durchführung der Warenmärkte die Interessen der Akteure am Platz stärker zu vertreten, da es immer wieder zu starken Behinderungen der Gaststätten und Geschäfte am Platz gekommen ist. Außerdem wurde darum gebeten, dass Anwohner und Handelnde am Platz rechtzeitig von den geplanten Terminen, soweit sie unserem Verein bekannt gegeben werden, Nachricht erhalten. Dies alles wurde von unserer Seite inzwischen umgesetzt.
Ganz wesentlich war auch die Nennung, dass dem Platz öffentliche Toiletten fehlen. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, dass in den Monaten Januar und Februar der Platz stärker durch kleine Außenstände der Gastronomie genutzt werden sollte, da er in diesen Monaten manchmal wie eine Steinwüste wirkt. Schließlich wurde noch einmal das Problem der Randgruppen thematisiert, die sich hier stets niederlassen, auch im Randbereich des Platzes am Mittertor, beziehungsweise im Riedergarten, was aber Auswirkungen auf das Image der Lage insgesamt habe. Im Weiteren gab es noch Anmerkungen zu den Verschmutzungen durch Hunde und Tauben durch Belästigung im Hinblick auf Straßenmusiker, die zu penetrant und zu lange an einem Ort stünden und im Hinblick auf zu viele Rad- und Rollerfahrer auf dem Platz.
 
Fazit
 
Die Stärken überwiegen die Schwächen durchaus, allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Platz noch viel attraktiver für die Besucher zu gestalten.
Insgesamt ist der Max-Josefs-Platz ein zentraler Magnet für die Stadt Rosenheim und für das Image der Stadt im gesamten Landkreis und darüber hinaus.