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Die Nikolaistraße... eine Entdeckung wert !
 
Stärken:
 
Auch die Nikolaistraße fühlt sich als Teil des Zentrums, als Teil der zentralen Lage in der Innenstadt. Sie verfügt über eine gute Busanbindung, über Parkplätze auch direkt vor der Tür und hat sowohl die Loretowiese als auch das neue Parkhaus in ihrer Nähe. Als besonders positiv empfindet man die Tatsache, dass es in dieser Lage mehr Händler, Dienstleister und Gastronome gibt als allgemein bekannt ist. Sowohl Foto als auch Stoffe, Bekleidung, Gastronomie, Lebensmittel, eine Glaserei, Friseure und aandere Dienstleister bestimmen das Angebot des Viertels. Ganz wesentlich hervorgehoben wurde, dass in dieser Lage einer der letzten großen Lebensmittler im Zentrum der Stadt angesiedelt ist. So ist man also eigentlich mit den Angeboten und der Lage zufrieden.
 
Schwächen:
 
Auf der negativen Seite schlägt dann zu Buche, dass diese Tatsachen wenig bekannt sind. Die Nikolaistraße wird kaum einmal besonders hervorgehoben oder erwähnt. Man hat das Gefühl, ein wenig vergessen zu sein, bzw. ein wenig zu den Hinterhöfen der Innenstadt zu gehören. Dazu passt auch, dass der Straßenbelag in einem äußerst schlechten Zustand ist, viele Häuser unrenoviert sind oder sogar barackenähnliche Gebäude hier ihren Platz haben, obwohl diese Straße zur City gehört. Das Gefühl, ein wenig in den Hintergrund gedrängt worden zu sein, wird durch die Verschmutzungen, den nächtlichen Vandalismus (in der Regel durch Diskobesucher) und die Müllsammelstelle noch unterstrichen.
 
Maßnahmen:
 
Die allererste Maßnahme um die gebeten wird, ist eine Ausschilderung der Zugangswege zur Nikolaistraße, insbesondere vom Max-Josefs-Platz aus. Niemand weiß so recht, dass sich links von jener den Max-Josefs-Platz abschließenden Häuserzeile noch ein Durchgang zu einer durchaus lebendigen Innenstadt-Lage befindet. Außerdem lädt der schmale Durchgang nicht grade zum Betreten ein. Weiterhin will sich die Gruppe Gedanken darüber machen, wie man zu einem gemeinsamen Werbeauftritt als Nikolaistraße gelangen kann. Zwar wurde angemerkt, dass man sich von den großen Veranstaltungen in der Innenstadt ausgeschlossen fühlt, andererseits sieht man auch sehr deutlich, dass man gegen die großen Plätze schwer konkurrieren kann. Im Zusammenhang mit der Selbstfindung wäre also zu überlegen, ob ein eigenes kleines Fest nicht interessant wäre. Das City Management wird gebeten nachzufragen, ob die Nikolaistraße in das Programm der zweimal im Jahr stattfindenden Warenmärkte am Sonntag mit einbezogen werden kann. Schließlich will man auch im Hinblick auf die Weihnachtsbeleuchtung prüfen, ob man Bäume mit Lichterketten schmückt und damit auch ein eigenes Weihnachtsbeleuchtungskonzept erstellen kann. Ein besonderes Thema ist die Passage zur Heilig-Geist-Straße. Sie sei unattraktiv und wird von Jugendlichen mehr oder weniger belagert.