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Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung 2003
des City-Management Rosenheim e.V.
durch den Geschäftsführer Günter Boncelet

Liebe Mitglieder, Frau Oberbürgermeisterin,-
liebe Gäste, liebe Vertreter der Medien,

siehe FOLIE I = Willkommen

Zunächst eine erfreuliche Meldung:

Am 10. September 2002 hat ein Bündnis für lebendige Innenstädte eine gemeinsame Erklärung zur Entwicklung der City abgegeben.
Zu diesem Bündnis gehören:

  • Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen,
  • Bauministerkonferenz,
  • Deutscher Städtetag,
  • Deutscher Städte- und Gemeindebund,
  • Hauptverband des Deutschen Einzelhandels,
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels,
  • Deutscher Industrie- und Handelskammertag,
  • Gesamtverband der Wohnungswirtschaft,
  • Allgemeiner Deutscher Automobilclub,
  • Deutsches Forum für Kriminalprävention

    In der Präambel heißt es :

    Gemeinsam die städtischen Zentren stärken

    Nachhaltige Stadtentwicklung, Stadtgestaltung und Stadterneuerung sind moderne Strukturpolitik. Sie tragen zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entfaltung der Gesellschaft bei und stärken den Standort Deutschland.

    Dies gilt in besonderem Maße für unsere Innenstädte. Innenstädte stehen für Politik, Gesellschaft, Handel, Dienstleistung und Kultur einer Stadt. Sie sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Identifikation und ein "Markenzeichen" lebendiger und zukunftsorientierter Gesellschaften. Dies soll auch in Zukunft so bleiben und ist Ziel des Bündnisses City 21.

    In den letzten 10 Jahren haben die Zentren erhebliche Funktionsverluste hinnehmen müssen. So entstanden seit 1993 etwa 20 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche neu, mit der Folge sinkender Flächenproduktivität und einer Verschärfung der Konkurrenz zwischen den Standorten. Im Ergebnis hat dies zu einer Verdrängung des mittelständischen Facheinzelhandels in den Innenstädten und damit verbunden zu einem Verlust an städtischer Angebotsqualität geführt. Der Standort Innenstadt, aber auch die Nebenzentren müssen mit neuem Leben erfüllt, Wohnen, Leben und Arbeiten "vor Ort" ermöglicht, und ihre Vielfalt und Attraktivität dauerhaft erhalten und entwickelt werden.

    Zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Zusammenhaltens der Stadt als Gemeinwesen müssen daran öffentliche Hand, Wirtschaft und Bürger gemeinsam mitwirken.

    Soweit die Einleitung des Bündnisprogrammes

    Die zentralen Themen und das schließliche 10 Punkte Programm umfassen die Nutzung innerstädtischer Brachflächen für Wohnen und Mischnutzung

    - auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze-,

    die Schaffung von Wohneigentum für junge Familien mit Kindern, die Angebotsvielfalt, die konsequente Anwendung planerischen Rechtes gegenüber den Vorhaben auf der grünen Wiese, den Ausbau des ÖPNV, Architektur und Gestaltung des öffentlichen Raumes auch als Bürgerforum, den Erlebnisraum Innenstadt, Sicherheit und Sauberkeit und: Kooperationsformen zwischen Bürger, Wirtschaft und Kommune.

    Zur Begründung des 10 Punkte Programms heißt es schließlich:

    "Geht es den Innenstädten gut, geht es der Stadt gut und damit der ganzen Region. Deshalb brauchen unsere Citys und Stadtteilzentren ( - damit sind natürlich in erster Linie Großstädte gemeint,- bedenken Sie bitte: Berlin Kreuzberg hat 180.000 Einwohner) brauchen unsere Citys und Stadtteilzentren Leben und Handel und Einkaufen, durch Menschen, die dort wohnen, durch kulturelle Angebote und durch Freizeit."

    Zum Einen wird an diesem Bündnisprogramm von nicht gerade unerheblichen Organisationen deutlich, daß es nicht unsere anmaßende Idee ist, daß es sich bei der Innenstadt um ein überaus besonderes Gebiet handelt, sondern hier wird eindeutig die City nicht als Gesamtstadt verstanden, sondern als der eigentliche und definierbare Stadtkern.

    Sie sehen: es ist nicht irgendetwas, was wir hier behandeln, sondern eine grundlegend wichtige und wachsende Erkenntnis in der Bundesrepublik und Europa: Unsere Innenstädte, unsere Citys sind besondere Räume, die es zu schützen und weiterzuentwickeln gilt.

    Sie sind nicht mit Gewerbeparks, Gewerbegebieten oder integrierten Lagen zu vergleichen und gehen nicht in der Thematik des Einzelhandels auf. Gleichwohl ist der Handel natürlich überaus bedeutend für die Innenstädte und nimmt einen hohen Stellenwert in unserer Arbeit ein. Natürlich stellt der Handel daher auch die größte Gruppe der Mitglieder

    - wobei hier leider noch einige Akteure abseits stehen.

    Eine weitere erfreuliche Meldung in diesem Zusammenhang: Die derzeitigen Mitglieder der Werbegemeinschaft Gillitzer Block sind dem Verein beigetreten. Herzlich willkommen.

    Mit einigen Vertretern von Ketten sind wir derzeit im Gespräch. Das wird mühsam. Auch gibt es Annäherungen durch Spenden dort, wo die fernen Geschäftsleitungen eine direkte Mitgliedschaft noch Scheuen, aus Angst vor einem Präzedenzfall. Das ist noch ein hartes Stück Arbeit.

    Noch einmal: Es ist nicht fair, den alteingesessenen Geschäften und den aktiven Filialisten die Arbeit am Standort Rosenheim allein zu überlassen. Dies auch noch einmal als Appell an einige der hier anwesenden und gern gesehenen Gäste.

    So wie es falsch ist, uns von der Thematik des Handels in andere Richtungen trennen zu wollen, ist es ebenso falsch - ich betone dies noch einmal- uns von außen als Instrument des Innenstadthandels zu bestimmen und zu definieren.


    Uns liegen- und das hat mit der soeben beschriebenen Aufgabenstellung zu tun- alle Akteure in der City am Herzen.

    Und was die Kooperationen betrifft, so sind wir mit unserer Mitgliederstruktur genau das Beispiel für public-private-partnership Und so war es auch geplant und gemeint.

    Um diese Aussage zu verdeutlichen möchte ich Folien zur Mitgliederstruktur und Entwicklung zeigen

    siehe FOLIE II = Mitgliederstruktur

    siehe FOLIE III = Entwicklung

    Das sind :

    Fast 200 Mitglieder aus allen relevanten Bereichen innerstädtischen, bzw. städtischen Lebens. Nicht alle sind direkt in der City angesiedelt, bekunden aber ihre Unterstützung dieses Themas.

    Mit ca. 40 Interessenten der ersten Stunde hat es einmal angefangen. Wenn trotz der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung und leider einigen Insolvenzen die Mitgliederzahl trotzdem weiter steigt, dann müssen wir etwas richtig machen: Wahrscheinlich, daß wir unseren Auftrag ernst nehmen und uns einbringen, einmischen, eigene Vorstellungen entwickeln und nicht aus Bequemlichkeit und um nicht anzuecken stets zustimmend nicken:

    Mir jedenfalls geht es in erster Linie um die Sache und nicht um persönliche Vorteile.

    Fazit aus der gesehenen Liste und Statistik:

    Es gibt in Deutschland nicht viele Vereinigungen, die über ein so breites Spektrum - oder Bündnis - im City-Bereich oder für die City verfügen

    Wenn wir also nach Imagefaktoren suchen, dann kann diese Stadt inzwischen stolz sagen, daß sie über ein wirklich bedeutendes Instrument City-Management verfügt.

    Und daher müssen wir auch Abschied von alten Schulweisheiten des Stadtmarketing nehmen:
    City-Management ist inzwischen ein eigenständiger Faktor und eine eigenständige Funktion innerhalb eines Stadtmarketing und ich glaube, wir haben dies im Kern in Rosenheim erkannt,- dazu später mehr.

    Und schließlich:

    Der Verein City-Management hat sich inzwischen zu einem bedeutenden Sprachrohr der Innenstadt entwickelt - wahrscheinlich zu dem bedeutendsten,- ich sehe jedenfalls nichts Vergleichbares.

    Und:

    Es ist an der Zeit, alle wesentlichen Projekte der City stärker mit diesem Verein zu beraten, ihn einzubeziehen- und wo möglich Verantwortung zu übertragen- zum Beispiel über das Veranstaltungsgeschehen auf Sondernutzungsflächen und im öffentlichen Raum.

    Wir müssen uns entscheiden, ob wir qualitativ weiterkommen wollen.

    Will heißen:

    In gleichem Maße wie dieser Verein, diese Vereinigung, seine Kompetenz in und für die City unter Beweis stellt, wachsen ihm keine wirklichen Kompetenzen zu.

    Wir erarbeiten in ständigem Austausch mit den Akteuren und oftmals unter analytischen Bedingungen konstruktive Vorschläge- manchmal aber hat man sogar den Eindruck, dies ist eher lästig, als das man sich freut viel Geld für neue Gutachten gespart zu haben und einen verlässlichen Ratgeber an seiner Seite zu wissen. Hier ist noch einiger Diskussionsbedarf.

    Dies zur grundsätzlichen Entwicklung, zum Status Quo.

    Kommen wir zunächst zu einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf Kommendes.

    siehe FOLIE IV = Rückblick

    siehe FOLIE V = Ausblick

    Dies also unser Beitrag zu der Erlebniswelt Innenstadt

    Nun folgt ein kurzer Überblick über Aktivitäten und Themen außerhalb des Veranstaltungsbereiches an denen wir beteiligt waren oder die wir initiiert haben

    Dies vor allem, damit nicht der Eindruck aufkommt, wir seien eine bloße Veranstaltungsagentur. Wir führen sehr erfolgreich Veranstaltungen durch- keine Frage- aber wir arbeiten daneben an vielen inhaltlichen Themen.

    siehe FOLIE VI = Themen außerhalb

    Wir können dies alles hier natürlich nicht ausführen und berichten. Nun, wir haben viele Themen aufgegriffen und in die Debatte gebracht. Insbesondere die Münchener Straße, aktuell die Stauquellenanalyse, wir sind in Gespräche um die nach wie vor umstrittenen Busspuren involviert und versuchen immer wieder zu moderieren:

    Unlängst fand das 3. Rosenheimer Gespräch statt zur Situation in der Altstadt Ost; (zuvor ging es um die Vollsperrung der Stollstraße, wo wir erfolgreich wirken konnten und um die Verkehrsüberwachung), wir haben einen Gedanken der Ludwigsplatz-Akteure aufgegriffen und nachhaltig die Veränderung der Marktstruktur hin zu einem einheitlichen Markt unterstützt und es wird also am 20.3. ein erster Schritt in diese Richtung getan, indem der Bauernmarkt und der Grüne Markt an diesem Tag erstmals zusammenkommen.

    Das alles sieht man nicht immer so: Wir sind bei vielen Gesprächen dabei, führen Schriftwechsel, sprechen mit einzelnen Personen, helfen bei der grafischen Umsetzung des Projektes, bezahlen die Kapelle oder was immer an solchen Dingen anfällt - es wird im Einzelnen nicht sichtbar- aber wir tun es. Und zwar bei vielen täglichen Vorkommnissen.

    Wir haben mit dem OVB oder über das OVB eine Stauquellenanalyse initiiert und wollen so die Alltagskompetenz der Menschen abfragen, die täglich mit diesen Erscheinungen konfrontiert sind- es geht oft um Kleinigkeiten- vielleicht um das falsche Schild am falschen Platz; um grüne Abbieger-Pfeile... Aber ich will dem nicht vorgreifen, bitte verfolgen Sie es im OVB und noch besser: Beteiligen Sie sich und weisen Sie hin und machen Sie Vorschläge.

    Wir haben ein Gesamtkonzept für die Münchener Straße aufgestellt (z.B. kulturell hochwertige Belebung des Parks am Abend durch einen Pavillion im Park, verbunden mit der Absperrung des großen Gehweges am Park entlang usw, usw.

    Da geht es nicht um "Schnecken checken", wie es in einer Stadtratssitzung so gutmütig und verständnisvoll hieß, da geht es um eine einmalige aggressive Inbesitznahme eines ganzen Abschnittes der Innenstadt.
    Wir bitten sie alle, sich mindestens an drei warmen Sommertagen am Abend gegen 21 / 22 Uhr dort aufzuhalten...
    Ich wage zu behaupten, daß das, was jetzt beschlossen wurde, nicht ausreicht, um das Problem zu lösen. In diesem Zusammenhang:
    wir haben ein Lichtkonzept angeregt, das in Teilen auch entstanden ist, aber noch einiges an Diskussionsbedarf hat. Schön wäre es, wenn zumindest schon einmal einige öffentliche Gebäude durch Licht hervorgehoben werden könnten. Traunstein macht es uns am Marktplatz vor. Aber eben auch die Aufhellung des Salinparks und das Anstrahlen von Bäumen und Skulpturen ist Bestandteil unseres Konzeptes zur Stärkung der Münchener Straße und des Parks und damit des Areals in unmittelbarer Nachbarschaft zum KU´KO.

    Aber wer sich einmischt, hat nicht überall Freunde. Mancher hat auch Angst, seinen Einfluss zu verlieren,- das ist menschlich, aber nicht immer sachdienlich.

    Und es ist schade, daß wir bei Rückblick und Vorschau unseres großen Partners Stadt Rosenheim zu Beginn des Jahres mit keinem Wort erwähnt wurden,- nicht einmal beim Thema Stadtfest. Dort hatte die Verwaltung eingefügt:
    "Stadtfest Rosenheim- nicht mehr aus dem Stadtleben wegzudenken."

    Das ist einerseits eine hoffnungsfrohe Aussage, andererseits :

    Daß dies unser gemeinsames Werk ist, an dem sich neben der Stadt die Wirtschaft über diesen Verein zum wiederholten Male in hohem Maße - nämlich inzwischen mit 2/3 der Kosten beteiligt- sollte doch einer Würdigung wert sein.

    Immer wieder heißt es ja, daß wir nicht immer nach der Kommune rufen sollen und daß sich die Wirtschaft doch beteiligen möchte:
    In ganz hohem Maße trifft dies ja gerade bei uns zu- denn ohne die Beiträge der Wirtschaft und ohne ihre zusätzliche Beteiligung an den großen Veranstaltungen würden wir unsere Arbeit ja gar nicht tun können.

    Hier liegt eine Gefahr: Wenn man dieses Engagement nicht in seinem vollen Umfang zur Kenntnis nimmt (warum auch immer- Desinteresse, Desinformation, Neid oder was auch sonst), dann wird man zusätzlich stets neue Ideen aus vielen neuen Zirkeln ins Leben rufen und wieder bitten, daß die Wirtschaft dies unterstützt. Und eines Tages sind die Möglichkeiten erschöpft,- darauf müssen wir beim Stadtmarketing zum Beispiel erheblich achten:
    Das sind keine Peanuts, die zu den großen Ereignissen zusammengetragen werden ! Es sei denn, man will diese Ereignisse nicht und lieber andere- darüber muß man reden- wenn nicht, sollte man sie mit ganzem Herzen begrüßen.

    Eigentlich aber sollte man sich doch eher mit einem so erfolgreichen und kompetenten Partner brüsten, das Image auf sich übertragen und das Instrument nutzen als wichtige, verlässliche Ratgeberquelle.

    In welchem Maße sich die Wirtschaft in diesem Projekt der Public-Private-Partnership engagiert, soll nun anhand einer weiteren Aufstellung dargestellt werden:

    Thema Finanzen/ Verhältnisrechnung

    siehe FOLIE VII = Finanzen/ Verhältnisrechnung

    Die Stadt hatte eine Kernfinanzierung zugesagt und ist nach wie vor unsere größtes Mitglied; wir bedanken uns vor allem auch dafür, daß trotz der finanziellen Probleme die Stadt zu ihrem Wort gegenüber der City und der Wirtschaft steht, insbesondere der politische Wille in dieser Stadt das Projekt trägt.

    Ebenso bemerkenswert ist aber, daß die Wirtschaft (und natürlich andere, freie Träger) inzwischen weit mehr als das Dreifache zu Leben und Wirken des Vereins beiträgt.

    Ganz nebenbei und doch sehr wichtig: Wir haben ein sehr gutes Geschäftsjahr abgeschlossen- dies werden Sie dem folgenden Finanzbericht entnehmen, aber wir häufen kein Geld und sagen nach außen "Wir sind bedürftig", sondern sehen in der längerfristigen Planung bereits den Abbau dieses positiven Ergebnisses.

    Jedenfalls: Dieses Wirken, dieses gemeinsame Wirken hat geholfen, das Image der Stadt zu verbessern.
    Wir können darüber gerne und getrost eine Umfrage durchführen, die diese Aussagen bestätigen wird.

    Wir müssen nun aber auch die Standards wahren und -wo es geht- verbessern. Auch beim Stadtfest sollten wir als Oberstadt nicht wieder auf ein Niveau hinter Amerang zurückkehren.

    An dieser Stelle möchte ich dann auch zum Thema Stadtmarketing kommen. Vorab, damit kein Missverständnis aufkommt:
    Wir sehen in dem Prozess eines Stadmarketing eine große Möglichkeit für den Standort Rosenheim, als Gesamtheit zu wirken, um die Stimme Rosenheims im Chor der Mittelstädte hörbar zu machen.

    Wir wollen in diesem Prozess unsere Kompetenzen und die City einbringen, ohne unsere Aufgaben und Ziele, unser Selbstverständnis und die besondere Stellung der City dabei aus dem Auge zu verlieren.

    Wir werden nichts unterstützen, was der Innenstadt nachweislich schadet
    Wir werden unsere personelle und finanzielle Kraft den von uns hier und heute
    besprochenen Zielen und Aufgaben widmen
    Wir werden im nächsten Jahr über den Fortgang dieses Prozesses berichten

    Hierzu nun das derzeitige Modell für Rosenheim in seiner Grundstruktur

    siehe FOLIE VIII = Stadtmarketing

    Im Laufe des Abends werden sie ja dazu noch vier Kurzportraits hören und sehen. Dort werden wir also mitwirken und bitten um Ihre Unterstützung und Begleitung.

    Es sei angemerkt, daß wir an dem soeben gezeigten Modell mitgewirkt haben und auch der Runde Tisch von Rosenheimer Wirtschaftverbänden dort involviert war.

    Wir haben dabei auch mit Freude gehört, daß dieser neue Prozess, trotz Kosten, die er mit sich bringt, nicht zu einer Umschichtung von Geld fort vom City-Management führen soll.

    Aber auch der neuerliche Prozess braucht Grundlagen, um zu Entscheidungen zu kommen.

    Es laufen oder liefen derzeit zwei Studien zu Rosenheim:
    Eine vom WV zum Thema: "Herkunft der SOM und Herbstfestbesucher", wovon sicher auch wir profitieren können Eine weitere Diplomarbeit wurde zum Thema "Freizeitverhalten in Rosenheim" geschrieben.

    Wir wollen dem nun zwei Befragungen hinzufügen:
    Eine "Kundenherkunft im Handel" anhand von zunächst Adlmaier, K&L, Karstadt und C&A

    Und:

    Eine neutrale Imageabfrage: Pre-Tests zum Thema Rosenheim mit Telefonabfragen in Traunstein, Ebersberg, Bad Tölz und Miesbach auf der einen und München auf der anderen Seite. Und Straßenbefragungen: Im Norden Hamburg als Großstadt und im Süden Stuttgart als Großstadt; und in zwei mittleren Städten in zentraler Lage (z.B. Marburg)

    Frage wird immer nur sein:

    "Bitte nennen Sie spontan drei Begriffe, die Ihnen in Zusammenhang mit "Rosenheim" einfallen"

    Dies, damit wir hier einmal zu zuverlässigen Daten kommen und wissen, woran wir sind.

    Nun, dies soll zunächst als Bericht genügen.

    Das Fazit an dieser Stelle ist von den Aktivitäten und den potentiellen Möglichkeiten her gesehen eindeutig positiv- bleiben Sie uns und damit Ihrer Stadt, der City, treu, wirken Sie mit, diskutieren Sie mit.

    Bis später und vielen Dank für die neuerliche Geduld bei meinem Bericht.