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Vortrag und Bericht des Geschäftsführers auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 28. Februar 2012, Rückblick 2011 und Ausblick 2012/2013 |
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Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Vereinsmitglieder, werte Gäste aus zahlreichen Bereichen der Rosenheimer Gesellschaft, viel ist inzwischen geschehen. Haben wir im letzten Jahr noch über die Auswirkungen der Finanzkrise und die beunruhigende Entwicklung im Derivate-Handel gesprochen, hält uns seit Monaten die Schuldenkrise, und damit einhergehend die Währungskrise in Atem. Bei vielen Menschen, mit denen man spricht, macht sich Sorge breit darüber, was da auf uns zukommt, ob das zu beherrschen, zu überwinden ist. Die meisten fühlen sich ohnmächtig. Fast macht sich so etwas wie Schicksalsergebenheit breit. Vieles erinnert an frühere Zeiten, wo die Politiker noch in schwarz-weiß zu sehen waren, mit Zylinder grüßten, und wegen der Kameratechnik mit viel zu schnellen Schritten davon eilten und den Eindruck hinterlassen: die wussten es nicht besser, dass ist Vorzeit. Aber vielleicht wiederholt sich Geschichte - nur unter anderen Vorzeichen - ja doch, weil der Mensch doch nicht viel aus ihr lernt, weil sein Charakter im Grunde konstant bleibt. Was uns bleibt ist wie immer die Hoffnung. Doch wo waren wir stehen geblieben - |
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Für alle, die nicht kontinuierlich die Versammlung besuchen, sei erläutert: Mit großem Interesse betrachten wir stets am Anfang des Jahres die Entwicklungen in Bayern bei der allmächtigen CSU und dem FCB… und dann gibt es da noch einen westfälischen Kardinal. Was Sie hier sehen, ist also der Stand Anfang 2011. Dort haben wir geendet. Und wo stehen wir heute? |
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| Sie sehen, in Bayern ist immer einiges los. Und nun zu den Aussichten. |
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| Ich wette, es bleibt spannend. |
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Wissen Sie, wie das zusammenhängt? Helmut Markworth - Sie wissen, Focus und FC Bayern - erzählt, dass man Kardinal Marx bei diesem Spiel erstmals im VIP-Bereich beim Vorstand begrüßt habe. Und er, Markworth habe gesagt: Mit diesem Beistand kann uns ja nichts passieren. Und Marx habe geantwortet: Nun ja, aber als Westfale gilt mein Segen natürlich den Dortmundern. Und so kam das hier angezeigte Ergebnis also nicht unerwartet - aber: Das war das Ende des Holländers Van Gaal und Sie sehen: Die Westfalen helfen den Bayern immerhin, den Einfluss der Holländer zu begrenzen. Doch nun zur Arbeit des Vereins. Hier die jährliche Mitgliederstatistik: |
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Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen ist es uns gelungen, die Anzahl der Mitglieder in den
letzten Jahren relativ stabil zu halten. Und der prozentuale Anteil der einzelnen Branchen
und Bereiche spiegelt nach wie vor sehr gut die gesellschaftlichen Bereiche der Innenstadt
wieder. Gleichzeitig zeigt diese Statistik auch, dass der Handel, wie es ja auch den Frequenzen der Innenstadt entspricht, den größten, aber bei weitem nicht den Anteil mit absoluter Mehrheit im Verband stellt. Wir sind, was immer wieder fälschlich gedacht wird: kein Handelsverband, wir bemühen uns, Kümmerer, Sprachrohr der gesamten Innenstadt zu sein. |
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| Veranstaltungen 2011 / 2012 |
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Die letzte Jahreshauptversammlung war am 10.2.2011. Mit dem Referatsthema „Rohstoffe - seltene Erden und Co“, von Prof. Dr. Armin Reller. |
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| Jedes Jahr aufs Neue beliebt - unser Rosenheimer Faschingstreiben: |
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| Weiter ging es am 14. und 15. Mai mit der Veranstaltung „Rosenheim in Bewegung“: |
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Wie angekündigt, haben wir das Themenspektrum dieser Veranstaltung wieder erweitern können.
Insbesondere durch die Teilnahme der Stadtwerke mit Erdgasfahrzeugen, aber auch durch die
gemeinsame Darstellung von Stadtwerken und Taxi zum Thema AST und natürlich auch das
Leistungsspektrum unseres Mitglieds Taxi-Edelweiß allgemein. Erstmals auch kleinere
Elektrofahrzeuge und insbesondere E-Bikes auf der Fahrradausstellung. Das Spektrum umfasste also: Automobil, Mobile Freizeit, insbesondere Fahrräder, Zubehör-Ausstattung, Autovermietung, Gas-Fahrzeuge, AST, Taxi, ÖPNV und anderes. ___________________________________________ Kommen wir nun zum Stadtfest. Ein anonym bleibender Zeitgenosse ergoss sich im Internet folgendermaßen, ich zitiere: „Juchu! Endlich wieder ein Stadtfest! Prima! Bloß schade, daß wohl keiner da sein wird... wer hat sich den diesen Termin ausgedacht? Am einzigen langen Wochenende in den Schulpfingstferien. Wer nicht schon vorher frei gekriegt hat, fährt zumindest dann noch ein paar Tage weg. Aber in RO ist es halt immer wieder so: Erst eine prima Idee - aber die Umsetzung...“ Tja, dann schauen wir mal: |
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Nun ja, das Internet ist auch eine Plattform für Nichtigkeiten und Eitelkeiten, nach dem
Motto: „Wenn ich nicht da bin, dann ist´s nix“. Das Stadtfest hat den Termin des Bürgerfestes übernommen und liegt nunmehr seit vielen, vielen Jahren für alle Partner verlässlich auf dem letzten Juni-Wochenende. Es nutzt nichts, den Wendungen der Ferien und Feiertage bis ins Detail zu folgen. |
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| Und noch einen schönen Gruß… |
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… Es grüßt das City-Management mit vorzüglicher Missachtung ein Herr Alfons Lakowski. Zitat: „Dieser geistige Ausreißer“, so schreibt er, „zeuge von dem hohen Maß an Langeweile und Dummheit“, die uns dahin getrieben habe… Wissen Sie, was gemeint ist? Die Kleinschreibung auf den Anzeigen! Weil: Das sei ein Anglizismus! Na ja, es war eher grafische Werbung und ist außerdem von b-fusion und seit vielen Jahren im Einsatz. Aber wissen Sie was: Das Wort Semmel stammt von dem assyrischen Wort für Weizenmehl - nämlich Assimila; So bin auch ich für das Ende des assyrischen Einflusses auf die bayerische Sprache! Aber das ist nicht alles: Wo immer wir für das Gelingen des Stadtfestes etwas aufbauen wollen oder müssen - wir haben ohnehin erhebliche Auflagen der Feuerwehr etc.- ruft garantiert einer aus dem Fenster: Bei mir nicht! Oder bitte anders, oder: Da muss noch ein privates Interesse berücksichtigt werden, oder mein Mieter darf da nicht verdeckt werden, oder, oder… Nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass. So kann man derartige Feste nicht durchführen. Solange ich noch die Verantwortung für die Durchführung habe, werde ich - soweit es geht - jede Rücksicht nehmen -, aber wenn es einfach nicht anders geht, auch, um den Erfolg, auch den finanziellen Erfolg dieser und anderer durch Platzmangel oft schwierigen Projekte zu sichern, muss manches Einzelinteresse zurückstehen. Am Ende profitiert der gesamte Standort. Zu einem beliebten Thema und Treffpunkt haben sich auch die Rosenheimer Lichter im Rahmen von Rosige Zeiten entwickelt, zu denen auch die Einkaufs-Nacht gehört: |
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Ich muss zusammenfassend zu den Open-Air-Veranstaltungen in 2011 sagen: Solche Turbulenzen vom Wetter her haben wir in den 12 Jahren zuvor nicht erlebt. Wir sind zwar immer einigermaßen durchgekommen, aber Temperaturstürze dieses Ausmaßes hatte es noch nicht gegeben. (Unsere Freunde vom Sommerfestival wissen, wovon ich spreche - nicht wahr, Christian?) So mussten Teile der Veranstaltung Rosige Zeiten wie das Open-Air-Kino oder die Modenschau etc. abgesagt werden. Wir sind hier aber auf einem guten und richtigen Weg. Dank an unsere Partner vom Salinplatz! |
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Hier handelt es sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung des Einzelhandelsverbandes, der Rosik
und des City-Management, zu der wir namhafte Firmen als Vortragende gewinnen konnten. Die
Themen dieses recht gut besuchten Abends im Ballhaus waren:
OVB 24, TechDivision und Federkiel & Partner. Diese Zukunft hat längst begonnen - ob man es mag oder nicht. Man muss sich zumindest dazu verhalten. Das kommende Thema soll nun „Web 2.0“ sein. Also Social Media, Facebook und Co. In Ihren Mappen finden Sie einen Bogen, auf dem und mit dem Sie bekunden können, ob Sie zu einer solchen Veranstaltung gerne eingeladen werden möchten. |
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| Auch das diesjährige Faschingstreiben liegt bereits hinter uns. Dank an unseren Beauftragten Helmut Müller und alle Mitwirkenden! |
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Nun, da gäbe es noch von den Antik- und Trödelmärkten, dem Blumen- und Gartenmarkt und
anderem mehr zu berichten. Wir wollen es dabei nun bewenden lassen. Wir hoffen, auch wir konnten einen Beitrag dazu leisten, dass sich Bürger und Besucher bei uns wohl fühlen. |
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| Projekte 2011 |
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In immer mehr Studien wird betont, wie wichtig eine Parkkosten-Rückerstattung für die
Kunden ist. Und immer wieder müssen wir darauf hinweisen, dass die Parkraumbewirtschaftung einerseits einen Sinn macht - wegen des nötigen Wechsels der Fahrzeuge im öffentlichen Raum und wegen der Kosten der Parkhäuser usw. Aber andererseits haben wir hier gegenüber den Gewerbeparks einen erheblichen Standortnachteil. Was bietet sich besser an, als unser Chip System, um dem ein wenig entgegen zu wirken? Und: wer zwei, drei Chips sammelt, kann bereits jetzt kostenlos Bus fahren, denn dort gilt jeder Chip mit 0,70 Cent. Und doch: Zahlreiche Akteure der Innenstadt haben diesen Chip unter der Rubrik „Reiner Kostenfaktor“ ausgebucht und das System verlassen. Nicht nur Händler. Man erkennt den Wert dieses Projektes nicht überall richtig. Hier müssen wir gemeinsam erheblich entgegensteuern. Hier geht man an den Wünschen der Kunden eventuell vorbei. Nicht von Seiten der Stadt – sondern von Seiten der Wirtschaft - dies sei betont. Und auch von Seiten der Annahmestellen könnte mehr Werbung erfolgen. Dank aber umso mehr an alle, die hier mitwirken. |
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Meine sehr geehrten Damen und Herren, wie angekündigt, haben wir unseren City-Scheck auf ein neues System und eine neue Werbeschiene umgestellt; das war doch aufwendiger als gedacht. Auf dem Chart nur einige der notwendigen Arbeitsschritte. Er besteht nun aus einer Plastik-Karte mit Barcode, um uns die Abrechnung zu erleichtern. Es gibt keine Teilnahmegebühr mehr am System, sondern eine Bearbeitungsgebühr. Charmante Damen der Verkaufsstellen (vier Banken), werben für diese Innenstadt-Währung, und: er wird nunmehr bei über 100 Geschäften, Gaststätten und Dienstleistern angenommen! |
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Ich möchte nicht zu ausführlich werden: Sie sehen an der Statistik dass wir in Sachen freie
Handelsflächen nach wie vor sehr gut dastehen; selbst wenn man den Gillitzerblock hinzunimmt. 2,57 %! |
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| Themen 2011 |
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Nunmehr fand ein fast historischer Prozess sein vorläufiges Ende. Nach vielen Jahren Bestandsaufnahmen und Abstimmungen inklusive eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens haben wir doch erstens einen sehr guten Überblick über die Strukturen der Handelslandschaft und ihrer möglichen Entwicklung erhalten; und zweitens wurde noch einmal festgeschrieben: Wie kann sich das Gewerbegebiet zur City entwickeln; wie kann die Bahnfläche im Hinblick auf die City entwickelt werden, nachdem wir alle gemeinsam das Einkaufscenter verhindern konnten. Und: Es existiert nunmehr eine Sortimentenliste. Und: Wir kennen nun besser Größenordnungen, innerhalb derer Nutzungsänderungen und Baupläne bewilligt oder abgelehnt werden können. Nun kommt es allerdings noch darauf an, ob sich unsere Partner außerhalb der City an diese gemeinsamen Beschlüsse halten werden und wollen. |
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Hier noch kürzer: Wir haben Ihnen allen unsere Stellungnahme zu diesem Thema, die unter
anderem in einem Mitgliederanschreiben versendet wurde, noch einmal in Ihre Mappen gelegt. Wir hoffen, dass die Funktionalität - also die Verkehrsdrehscheibe - hier im Fokus steht, und sich die ästhetische Gestaltung daran ausrichtet; Form und Inhalt sollten übereinstimmen - aber am Anfang steht eigentlich der Inhalt, dem eine passende Form geschaffen werden soll. Daher auch an dieser Stelle keine weiteren Themen mehr, sondern nur ein Nachtrag: |
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Wie angekündigt, hier das Ergebnis einer Befragung: Rund 100 Händler haben auf unsere Frage, ob sie durch die Landesgartenschau besseren oder befriedigenden oder gleich gebliebenen Umsatz erzielt haben, geantwortet. Und Warum sage ich das: Großprojekte lösen in der Regel Investitionen aus; insbesondere im Bereich Bau- und Gestaltungsmaßnahmen. Oftmals aber rechnen z.B. die Touristiker und andere solche Ereignisse gleich auf alle und jeden hoch. Oftmals durch nicht ganz stichhaltige Umfragen bestätigt. Mag sein, dass insbesondere Gastronomen im Rundweg-Bereich bis zu 30% Steigerung verzeichnen können, das wissen wir. Aber noch einmal: Es ist schon erstaunlich, in wie vielen Interviews man lesen musste, wie sehr doch gerade der Handel an der Gartenschau partizipiert habe. Ganz klar: Ich fahre zwei Stunden Auto, Bahn oder Bus, laufe drei Stunden über das Gelände, dann ein Essen, und weiß dass ich noch zurückfahren muss - aber zwischendurch gehe ich in die Quartiere und kaufe mir noch schnell ein Kleid oder einen Anzug… Nein, so war es nicht; oder nur bedingt. Man sollte auch mal realistisch sein. Tut ja der Sache, dem großen Erfolg keinen Abbruch - möchte nur nicht hören: Die sind ja jetzt alle Millionäre, wie Herr Nigg stets annimmt. |
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Meine Damen und Herren, es ist nicht Zweckpropaganda, wenn wir stets betonen, dass Rosenheim insbesondere auch von der großen Landkreisfläche lebt und dass das bekannteste und wichtigste Image dieser Stadt das des Handelsstandortes ist. Alles was wir darum herum tun und entwickeln, hat auch den Zweck, diesen erheblichen Wirtschaftsfaktor, Arbeitsplatzmotor und Frequenzbringer auch für Gastronomie und Dienstleistung und letztlich auch für Kultur und Freizeit zu flankieren und zu bewahren. Eine verödete, tote, sozial verwahrloste Innenstadt wird auch nicht durch die allerschönsten Ausstellungen leben können. Beziehungsweise von Besuchern gemieden werden. Darüber müssen wir uns einmal einig werden. Und darum ist es nicht zu verstehen, wenn es immer noch Meinungen dahingehend gibt, die die Wünsche und Erfahrungen des wirtschaftenden Mittelstandes als Einzel- oder Minderheitsmeinungen abtun. Nur durch den ständigen Kontakt mit den Besuchern und Kunden und deren Befragung und deren genauen Beobachtung im Verhalten wissen die Wirtschaftstreibenden der Innenstadt, wie die Mehrheit der Kunden und Besucher denkt und was diese wünscht. Viele von Ihnen sind ja selbst aktive Besucher der City. Und genau aus diesem Grunde ist die festgestellte Tatsache der GfK, dass Rosenheim insbesondere durch die hohe regionale Anziehungskraft seine Bedeutung hat, von enormer Wichtigkeit für das Thema Erreichbarkeit, Mobilität. |
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Wie Herr Adlmaier schon ausgeführt hat, ist es für uns von großer Bedeutung, unter den
gegebenen Umständen die Bedeutung des motorisierten Individualverkehres für Rosenheim
zu betonen. Sprich: des PKW. Ohne dem in Arbeit befindlichen Papier vorzugreifen, hier einige wesentliche Daten:
Werden wir dem aber auch gerecht? Tragen wir dem aber auch Rechnung? Jedenfalls möchte ich, möchten wir, dass die Menschen gerne zu uns kommen und nicht am Ende sagen: Was bleibt uns denn übrig! Zu diesen Fragen und auch um die Frage, ob der Durchfluss verbessert werden kann, ob ein kostenloser ÖPNV das Ei des Kolumbus ist, oder ob die Antwort darin liegt, weitere Parkplätze abzubauen; oder ob das Schlagwort „Aufenthaltsqualität“ nicht für unsere Möglichkeiten überstrapaziert wird in den letzten Jahren und zu einem Überbietungswettbewerb führt, jede Straße, jeden Hof, jedes neu entstandene Areal gleich als Oase zu identifizieren - oder ob wir nicht eigentlich inzwischen genügend Räume mit hoher Aufenthaltsqualität haben und weitere leere Straßen und Plätze niemandem nutzen, dazu werden und wollen wir gerne auch unsere Meinung in die Öffentlichkeit tragen, auch wenn wir gerade an diesem entscheidenden Punkt leider nicht ausreichend Gehör gefunden haben in den letzten Jahren - ich erinnere an unsere Einwände zum Ludwigsplatz, die zahlreich Wirklichkeit wurden. In diesem Sinne werden wir gerne mitwirken. |
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| Ausblick auf 2012 / 2013 |
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Den Arbeitsplan für 2012 / 2013 stelle ich Ihnen hier im Überblick vor und hoffe auf Ihre
Zustimmung. Die wichtigsten Anmerkungen: Faschingstreiben: ab 2013 gemeinsam mit dem Wirtschaftlichen Verband, wobei wir weiter die Organisation übernehmen, wegen der großen Schnittmenge beim Thema. Rosenheim in Bewegung: Erstmals wollen sich nun auch die Bahn bzw. auch die Werbegesellschaft im Bahnhof beteiligen und wir werden versuchen, das Thema Sport nun ebenfalls aufzunehmen. Der Einkaufs-, Gastro- und Dienstleistungsführer wird nun in 2012 neu herausgegeben, nicht wie gehofft in 2011, und internetfähig gemacht. |
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Dank vor allem auch an alle, die unsere Arbeit unterstützt haben und unterstützen werden -
allen voran unseren Mitgliedern, aber auch vielen weiteren Partner und Sponsoren, ohne die
wir unsere Arbeit nicht durchführen könnten. Aber auch Dank an unsere Mitarbeiter; und schließlich auch an die Kollegen vom Vorstand - das ist auch freie Zeit, die man neben seinen sonstigen Verpflichtungen einbringt und das ist auch nicht einfach selbstverständlich. |
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Geologen haben nun herausgefunden, dass die afrikanische Platte nach wie vor gegen Europa
drückt. Verona rückt jährlich 5 cm an seine Partnerstadt München heran. Die Alpen werden in nur wenigen Millionen Jahren etwa 3000 Meter höher sein als heute und München und Verona sind vereint. Das spart den Städten immerhin die Reise- und Delegationskosten; und wie dann die Referatsthemen auf Versammlungen lauten…. Nun, wir werden es erwarten können. Für heute werden wir uns einstweilen mit der Energiewende beschäftigen. Und: Für heute jedenfalls erst einmal Dank für Ihre Aufmerksamkeit! |
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