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Kurzfassung des Rechenschaftsberichtes zur Jahreshauptversammlung 2001 des City-Management Rosenheim e.V. durch den Geschäftsführer Günter Boncelet
Seit 2 Jahren arbeitet der Verein City-Management nun in Rosenheim. In dieser Zeit hat er seine Mitgliederzahl verdreifacht.
Zahlreiche Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen haben mit dem Verein kooperiert oder seine Veranstaltungen begleitet und geholfen, diese zum Erfolg zu führen. Dafür allen unseren herzlichen Dank. Auch danken wir für die Unterstützung aus der Politik und für die nach wir vor gute und faire Kooperation mit den Medien.
Grundsätzlich kann man sagen, daß der Verein City-Management inzwischen ein fester und ernst zu nehmender Bestandteil des Rosenheimer Lebens geworden ist.
Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr kann im Bereich Veranstaltungen insbesondere auf ein äußerst erfolgreiches und großes Stadtfest zurückgeblickt werden. Dieses Fest hat einen Standard markiert, der einer Stadt mit der Bedeutung Rosenheims angemessen ist. Hinter diesen Standard sollte man - wenn es irgendwie geht- nicht mehr zurückkehren. Ca. 70 tausend Besucher und die unglaublich positive Resonanz bestätigen die Richtigkeit dieses Ansatzes.
Der erste unter unserem Namen und unserer Regie durchgeführte Kindertag hat ebenfalls Maßstäbe gesetzt- Grundlage für die eingeleitete Etablierung dieses Projektes. Der nächste Kindertag findet bereits am Samstag, dem 26. Mai statt.
Ein großer Erfolg war die 1. Lange Nacht von Rosenheim. Auch hier gibt es daher eine Fortsetzung und zwar am 30.06.2001. Auch der Handel wird sich in großem Umfang bis 21.00 Uhr beteiligen, aber natürlich freuen sich auch wieder zahlreiche Einrichtungen aus Kunst und Kultur auf regen Besuch bis nach Mitternacht.
Fasching, Silvester, Modenschau und vieles mehr wäre zu nennen. Und auch die Rückverlegung der Warenmärkte in die Innenstadt, die wir in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel voran gebracht haben, hat sich als richtig zur Belebung der City erwiesen.
Alles in allem kann man sagen: betrachtet man die Aktivitäten der Veranstaltungs- und Kongress GmbH, des Kulturamtes, des Wirtschaftlichen Verbandes, des Vereins Unsere Oper im Zusammenhang und bedenkt, daß es nun noch das neue Kino und das neue Ballhaus gibt und zählt die Aktivitäten des City-Managements noch hinzu, dann kann kaum jemand noch ernsthaft sagen, daß Rosenheim eine verschlafene Stadt ist. Das Image der Stadt beginnt sich weiter zum Positiven zu ändern- insbesondere allerdings auch, weil Bewegung in die Verkehrspolitik gekommen ist.
Jedem allerdings gefällt Bewegung nicht. Mancher Anwohner, insbesondere des Max-Josefs-Platzes, fühlt sich gestört, was wir durchaus ernst nehmen. Wir können an dieser Stelle nur noch einmal um Toleranz bitten: So wie wir uns bemühen, die Dinge im Rahmen zu halten, so bitten wir die vielleicht vergleichsweise eher wenigen unzufriedenen Bürger - die Wünsche einer nachweislichen Mehrheit ebenfalls zu tolerieren. Nach wie vor und normalerweise wird auch heute noch an 80% aller Jahrestage ruhig und beschaulich in Rosenheim gelebt- auch in der City.
Zum Thema Wirtschaft: Wir schauen unter anderem auf konstruktive Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Rosenheim, dem Einzelhandelsverband, ebenso mit anderen Wirtschaftsverbänden wie den Wirtschaftsjunioren Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer und auch mit dem Wirtschaftlichen Verband. Verstärken müssen wir unsere Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der IHK und dem Gewerbeverband. Wir waren aktiv in die Vorbereitung der Einzelhandelsstudie eingebunden und sind bei den Einzelhandelsgesprächen ebenfalls mit dabei.
Zum Thema Handel in der City: Von den potentiell zu erzielenden 1,4 Milliarden DM Umsatz wird noch immer der überwiegende Teil in der Innenstadt generiert und dies soll auch so bleiben und auch dafür sind wir aktiv. Es gilt, den Standort, die Arbeitsplätze und das Image zu wahren und zu verbessern. Viele der weiter oben aufgeführten Maßnahmen unseres Vereins sind sicherlich nicht unmittelbar in Mark und Pfennig messbar - aber wenn Standorte heute zunehmend davon bestimmt werden, wieviel Attraktivität man Ihnen zuspricht und Attraktivität heute stark an den Erlebniswert gebunden ist, so können wir zu recht sagen, daß wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innenstadt leisten.
Aber wir müssen uns insbesondere um ein Innenstadtprofil und um die Stärkung der schwächeren Lagen kümmern. Ziel unserer Bemühungen soll es sein, daß sich jedes Quartier über seine Stärken und Schwächen selbst bewußt wird. Dazu ist es einfach notwendig, daß viele Aktive in einem Quartier zusammenkommen und beraten. Insbesondere auch die Spezialangebote müssen stärker kommuniziert werden. Es gibt den kleinen Wein- und Kunstladen, die kleine Galerie, das Anglergeschäft, Handarbeitsläden und solche, bei denen es tatsächlich noch eine einzelne Schraube zu kaufen gibt, die durch ihre versteckte Lage nicht zur Kenntnis genommen werden, letztendlich aber erst die Buntheit einer Innenstadt ausmachen.
Serviceleistungen war unser Thema und muß es wieder werden. Eine Kinderbetreuung in der City haben wir begonnen, die noch ausgebaut werden muß. Insbesondere auch in der Adventszeit hat sich solch ein Angebot bewährt- die Gepäckaufbewahrung dagegen wird noch immer eher verhalten angenommen.
Das Chip-System, daß unter unserem Dach lebt und dem ich vorstehe, ist in eine Reformationsphase eingetreten. Die Ausgabe der Parkchips war erheblich gesunken- durch neues Werbematerial und zahlreiche neue Mitglieder wollen wir dieses Instrument weiter beleben und etablieren. Ich darf aber an alle Mitglieder des Chip-Systems appellieren: sammeln Sie die Chips nicht in Ihren Geschäften, Kanzleien oder Arztpraxen: geben Sie diese aktiv an Ihre Kunden aus.
Die Internetseite des Vereins ist inzwischen installiert sie kann unter
der Adresse www.ro-city.de aufgerufen werden und vermittelt viel Interessantes
und Wissenswertes über unseren Verein. |