Die Münchener Straße- Rosenheims zentrale Meile mit Angeboten für alle Altersgruppen

Zweiteilung Münchener Straße 1-30

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Die Stärken

Die Münchener Straße verfügt über viele verschiedene Branchen. Mode steht dabei sehr weit oben. Im Vergleich zu anderen Lagen weist die Münchener Straße relativ einheitliche Öffnungszeiten auf, insbesondere am Abend. Die Fußgängerzone und auch die verkehrsberuhigte Zone weisen Frequenzbringer wie z.B. Karstadt auf. Aber auch andere Einrichtungen sind positive Imageträger für die Gesamtlage, so z.B. das Ku´Ko.

Die Schwächen

Im vorderen Bereich vom Max-Josefs-Platz aus gesehen (Fußgängerzone und verkehrsberuhigter Bereich) gibt es also verschiedene Frequenzbringer. Aber im weiteren Verlauf nimmt dies ein wenig ab. Es fehlen Kurzparkzonen. Die kleineren Cafés bemängeln, dass sie keine Außenbewirtung vornehmen dürfen, im Gegensatz dazu stehen die fliegenden Händler, die außerdem Probleme für – den zum Teil sehr umfangreichen – Fußgängerstrom bereiten. Das größte Problem aber stellt sich tagsüber mit den Problemgruppen (Alkoholiker & Punker im Park) und am Abend mit den meist ausländischen Jugendlichen, die dieses Gebiet in eher aggressiver Weise in Besitz genommen zu haben scheinen um dort Autorennen zu veranstalten.

Eine weitere Schwäche ist, dass sich viele der hier ansässigen Ketten nicht an den Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Innenstadt beteiligen und dies den inzwischen fast 250 Mitgliedern im City-Management überlassen.

Maßnahmen

Der Busparkplatz soll auf Wunsch der Händler mehr Sitzgelegenheiten erhalten, da sich die Schüler sonst vor den Eingängen der Geschäfte platzieren und den Zugang behindern.
Zum Thema Münchener Straße wurde im Namen der hier Handelnden ein Gesamtkonzept vom City-Management entwickelt und in den verschiedenen Gremien vorgestellt. 

Stärken

Es wurde herausgestellt, dass man sich grundsätzlich durchaus an die Bewegungen der Innenstadt angegliedert fühlt. Die Kundenströme und Frequenzen werden als zufriedenstellend bewertet, besonders herausgehoben wurde dabei auch die Nähe zum Bahnhof, die eine erhebliche Zahl von Laufkundschaft mit sich bringt.
Generell wurde der Mix als gut bezeichnet, wobei herausgehoben wurde, dass es sich im Bereich des Einzelhandels fast ausschließlich um inhabergeführte Geschäfte handelt und damit, wie immer, eine erhebliche Beratungsqualität gewährleistet ist. Die Durchfahrtsfrequenzen werden ebenfalls als zufriedenstellend bezeichnet, positiv sei, dass kaum LKWs durchfahren und Lärm und Schmutz verursachen. Die Miethöhen in der Lage erscheinen einem Teil der Anlieger durchaus akzeptabel.

Schwächen

Im Hinblick auf die negativen Seiten wurde beim Thema „Beleuchtung“ vor allen Dingen eine fehlende Weihnachtsbeleuchtung herausgearbeitet.
Das Thema „Sauberkeit & Begrünung“ spielt eine Rolle, neben den inhabergeführten Geschäften fehle allerdings ein Magnet.
Das Thema „Vandalismus, Autorennstrecke und Schmutz durch ein bestimmtes Publikum“ wurde angesprochen.
Insbesondere im Winter würden einige Gehsteige verwahrlosen bzw. kümmern sich die Filialisten nicht darum.

Maßnahmen

1. Es wurde über die Möglichkeit der Bildung einer lockeren Interessengemeinschaft beraten.

2. Schwerpunkte der Arbeit der Interessengemeinschaft, eventuell ja in Zusammenarbeit mit dem Verein City-Management, könnten sein:
Gemeinsame Werbeauftritte, einheitliche Gestaltungen im Bereich von Außenwerbeschildern (wie auf den Treffen vorgestellt), Entwicklung von Kundenbindungsinstrumenten bzw. Nutzen von Kundenbindungsinstrumenten des Vereins City-Management (wie z.B. Einkaufsgutschein „cityscheck“ usw.).

3. Weitere Themen: Weihnachtsbeleuchtung, Begrünung bzw. Fortschaffen der Pflanzkübel und Pflege der Baumumrandungen, Hundetoiletten und Entfernen von Kaugummiresten, Diskussion einer Kernöffnungszeit, Entwickeln eines gemeinsamen Logos und gemeinsamer Werbeauftritte in geeigneten Medien.